Es bestehen kaum Zweifel, dass die frühen, vorchristlichen Bewohner Irlands besonders anspruchsvoll waren und sich in den Landesteilen mit der schönsten Landschaft und den besten Möglichkeiten für Ackerbau und Fischfang niederließen.

Der berühmte St. Kevin musste bei seiner Ankunft in Macreddin selbst diese bittere Erfahrung machen. Als er im fünften Jahrhundert ein Kloster gründen wollte, stellte er fest, dass sich bereits ein recht bedeutender Anführer namens Credin hier niedergelassen hatte. Im antiken Manuskript "The Latin Life of Kevin“ wird beschrieben, wie Credin von seinen Feinden getötet und vom Heiligen auf wundersame Weise wieder zum Leben erweckt wurde.

Die Gegend um Macreddin gewann immer mehr an Einfluss, beherbergte Garnisonstruppen und stellte sogar zwei Mitglieder des irischen House of Commons, bevor sie im späten neunzehnten Jahrhundert wieder an Bedeutung verlor.

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